Was sollte ich mitnehmen
um draußen mein Bike reparieren zu können...

Einer der häufigsten Defekte unterwegs ist
hauptsächlich die berüchtigte Reifenpanne. Wenn du mit herkömmlichen
Schläuchen fährst, ist dafür in der Regel ein spitzer Gegenstand,
wie ein Nagel, Ast oder Stein verantwortlich. Beim MTB im Gelände
kommt noch der „Durchschlag“ hinzu, will heißen durch einen groben
Aufprall, zum Beispiel auf einen spitzen Felsen, wird der Schlauch
zwischen Felge und eben diesem Hindernis gequetscht und dabei
beschädigt.
Ein Platten ist aber halb so schlimm und kein Grund zu verzweifeln,
vorausgesetzt, du bist etwas vorbereitet. Um einen platten Reifen
unterwegs schnell wieder zum rollen zu bringen, brauchst du am
besten einen Ersatzschlauch oder, je nach Länge und Intensität
deiner Tour, sogar mehrere. Falls du absolut keinen Platz hast, tun
es auch die guten alten Fahrradflicken.
Um die Reifenpanne bzw. den Platten zu reparieren, sind zwei
Hilfsmittel unerläßlich: Reifenheber und Pumpe. Für Tubeless-Reifen
empfiehlt sich eine große CO2-Patrone, die die Luft mit großem Druck
auf ein Mal in den Reifen jagt, sodass der Reifen sofort ins
Felgenbett springt. Mit den kleinen Stößen einer Minipumpe ist es so
gut wie ausgeschlossen, das dir das gelingt.
Da kann dann als letzte Maßnahme wieder ein Ersatzschlauch helfen.
Oft unterschätzt - weil klein, aber doch mit
großer Wirkung - ist ein Kettenschloss. Wenn die Kette wirklich mal
reißen sollte, kannst du sie damit ruckzuck und ohne große Mühe
absolut haltbar reparieren. Hauptsache man verlegt oder
verliert das das kleine Teil nicht vorher irgendwo. Zusätzlich noch
mit einem Ketten-Tool geht man auf Nummer Sicher.
Und dann noch ein weiteres, weit unterschätztes Helferlein - der
Kabelbinder....
....man glaubt nicht was man mit denen alles machen kann und wo die
hilfreich sein können.
Abgerissene Schaltwerke, Speichen, Schutzbleche, Lampen usw. usw.
Wenn man weiß es wird etwas ruppiger (Trails,
Bikeparks etc.) und die Gefahr besteht, das das Bike auch mal
unsanft Bodenkontakt hat, dann ist ein Schaltauge, das ist das
Verbindungsstück zwischen Rahmen und Schaltwerk, unverzichtbar.
Gerade beim Trail fahren in unwegsamen Gelände, beim scouten oder
beim Bikepacking passiert es schnell, dass dein Rad mal in
Mitleidschaft gezogen wird - einfach umkippt und genau auf dem
Schaltwerk landet. Wenn das dabei verbogen wird, schalten die Gänge
nicht mehr präzise und die Schaltung kann man auch nicht mehr
korrekt einstellen. Schaltaugen sind ganz bewusst kleine
„Sollbruchstellen“ am Hinterbau. Man muss dann nur dieses kleine
Teil austauschen - viel billiger und besser, als wenn der
gesamte Rahmen verbiegen würde.
Fast jedes Fahrradmodell hat sein spezifisches Schaltauge, deshalb
ist es unterwegs das reinste Glücksspiel, wenn du versuchst,
irgendwo auf die Schnelle Ersatz zu bekommen. Einfach vorab dein
Ersatzschaltauge besorgen und du hast das kleine, günstige Teil in
deinem Reparaturset immer dabei.
Heutzutage gibt es viele, geniale Minitools, - tolle Ideen und Umsetzungen, die je nach Größe, zumindest die wichtigsten Werkzeuge bereithalten. Die wichtigsten Inbus- und Torxschlüssel hat man somit im Notfall an Bord. Wenn es etwas umfangreicher, somit auch etwas größer sein kann, dann sind ein Kettennietendrücker, Speichenschlüssel und noch mehr Funktionen vorhanden. Je nach dem wie lange und wo du unterwegs bist, kann noch ein Taschenmesser oder ein sogenanntes "Leatherman" nützlich sein.
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Notfallnummern : Alpenverein,
Bergrettung,
Hersteller-Hilfeseiten: Bosch, Sram & Shimano,
weitere,,,,
Disziplinen: Bikepacking,
Trail-Tipps , Bikepark/Rennen
BikeEngel Buddies: Pancho
Wheels (Bad Goisern), Constantin
(Linz), Peter
's Paradies Workshop (Saalbach), Kamil Pospisil (
Sölden), Antonio D'Amato (Steyregg/Pfenningberg) ....folgt
Werkstattverzeichnis: Reparadius